Liebe Eislinger Bürgerinnen und Bürger,
im Artikel „Mütter sind Leidtragende“ der Südwest Presse / Geislinger Zeitung vom 8. November 2025 wird deutlich, wie sehr Familien in Baden-Württemberg derzeit unter steigenden Kita-Gebühren leiden.
Dort heißt es, dass Eltern in manchen Städten bereits mehr als 800 Euro im Monat, teils sogar über 1.000 Euro für einen Ganztags-Krippenplatz zahlen müssen.
Elternvertreter schlagen Alarm und warnen vor wachsendem Druck auf Familien. Besonders betroffen sei laut Landeselternbeirat (LEBK) die untere Mittelschicht, die keine staatliche Unterstützung mehr erhält, aber dennoch mit steigenden Kosten kämpfen muss.
Diese Entwicklung ist alarmierend – und sie zeigt, wie dringend wir umdenken müssen.
Die aktuelle Situation: Was Familien zahlen müssen
Die Zahlen aus dem Artikel sprechen eine deutliche Sprache:
- Über 800 Euro monatlich in manchen Städten Baden-Württembergs
- Teils über 1.000 Euro für einen Ganztags-Krippenplatz
- Besonders die untere Mittelschicht ist betroffen – zu viel Einkommen für staatliche Unterstützung, zu wenig für die steigenden Kosten
- Mütter sind die Hauptleidtragenden, da sie noch immer den Großteil der Betreuung tragen
Was bedeutet das konkret für Eislingen?
Als Kandidat und zukünftiger Oberbürgermeister von Eislingen lege ich größten Wert darauf, dass Familien, Kinder und Betreuung bei allen städtischen Entscheidungen oberste Priorität haben.
Natürlich brauchen wir Stadtentwicklung, Infrastruktur und eine starke Wirtschaft – aber nicht auf Kosten der Familien.
Ein verantwortungsvoller Haushalt muss so gestaltet sein, dass er Familien entlastet und soziale Gerechtigkeit sichert.
Kinderbetreuung ist kein Luxusgut, sondern eine zentrale Aufgabe der Daseinsvorsorge. Sie ermöglicht Bildung von Anfang an, stärkt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und entlastet besonders Mütter, die noch immer den Großteil der Betreuung tragen.
Meine klaren Prioritäten als künftiger Oberbürgermeister
Für einen familienfreundlichen Eislinger Haushalt:
- Kita-Gebühren müssen bezahlbar bleiben
- Trotz steigender Lebenshaltungskosten stabil niedrig halten
- Langfristig: Kostenfreie Kinderbetreuung für alle
Ich werde mich als Oberbürgermeister dafür einsetzen, dass der Eislinger Haushalt familienfreundlich aufgestellt ist – mit klaren Prioritäten für Bildung, Betreuung und soziale Teilhabe.
Forderung an das Land Baden-Württemberg:
Zugleich fordere ich das Land Baden-Württemberg auf, seiner Verpflichtung aus dem Konnexitätsprinzip gerecht zu werden:
➡️ Wer einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung festlegt, muss auch für die ausreichende Finanzierung sorgen.
So geht es weiter
Mein Ziel ist klar: Eislingen soll eine Stadt bleiben, in der Familien willkommen sind – und in der Kinderbetreuung bezahlbar, verlässlich und perspektivisch kostenfrei ist.
Kinderbetreuung darf kein Luxus werden.
Sie haben Fragen oder Anregungen? Sprechen Sie mich gerne an – ich freue mich auf den Dialog mit Ihnen!
Kontakt:
Andreas Cerrotta
Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in Eislingen
E-Mail: info@andreas-cerrotta.de
Telefon: 0160 642 825 7
Andreas Cerrotta – Ihr OB-Kandidat für Eisl
